Am Mittwochnachmittag, 19. November, verwandelte sich das Foyer Public des Theater Basel in einen lebendigen Kreativraum. Gemeinsam mit den Trauerbegleiterinnen und Autorinnen Sophia Bartenstein, Monica Lonoce und Linda Meyer durften Zakia Curmally und Chrige Kaufmann als Vertreterinnen des Vereins trauern hilft, vier Workshops anbieten. Gemeinsam mit unseren freiwilligen Helfer:innen Angela, Evelyn, Isabelle, Kurt und Sarah waren wir für unsere kleinen Gäste wie auch ihre Begleitpersonen mit Herz und Engagement da.
Workshop 1 – trauern hilft: Gefühlen eine Form geben
Die Kinder nähten von Hand vorgestantze Filz-Formen zu «Trösterlis» zusammen, in die sie Botschaften oder Namen von Menschen und Tieren legen konnten, die ihnen fehlen. Ausserdem malten die Kinder ihr persönliches Trösterli auf Papier, das genau das tut, was ihnen in traurigen Momenten hilft.
Workshop 2 – Sophia Bartenstein: Über Gefühle reden
Auf grossformatigen Bildern aus Sophias «Wimmelbuch zum Abschied nehmen» suchten die Kinder nach verlorenen Dingen und kamen dabei auf spielerische Weise ins Gespräch über Abschied und Verlust.
Workshop 3 – Monica Lonoce: Gefühle leben lernen
Mit bunten Farben und eigenen Worten brachten Kinder wie auch Erwachsene ihre Gefühle auf Papier – kraftvoll, ehrlich und ganz individuell. Dabei erzählten sie viel über ihre Gefühle und Erfahrungen.
Workshop 4 – Linda Meyer: Den Körper wahrnehmen
Mit einem «Gefühlsrad» lernten die Kinder einfache Körperübungen kennen, die helfen, aus schweren Gefühle wieder raus zu kommen und Ruhe zu finden.
Die Workshops waren sehr gut besucht. Es wurde gelacht, geweint, gemalt, genäht, gehüpft, gesucht, gefunden und erzählt. Die Kinder fanden vielfältige Wege, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Kinder können mutig und kreativ mit ihren Gefühlen umgehen, wenn man ihnen dafür den passenden Raum bietet.


















Bilder: Cornelia Biotti